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Vernissage: mit der Galerie Lausberg
Mittwoch, 14. November 2018, 18:30

   Vernissage im WCD: Galerie Lausberg

Die Galerie Lausberg präsentiert eine Auswahl Ihrer Künstler, unter anderen: David Burdeny, Gurdrun Kemsa, Herbert Mehler und Katharina Mayer. Freuen Sie sich auf grandiose Aufnahmen der russischen U-Bahn, abstrakte Fotografien riesiger Salzfelder und wundervolle Skulpturen. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung hier

 

zu den einzelnen Künstlern:

GUDRUN KEMSA - Fotografie/ Serie 'Subway'

 

In Ihren fotografischen Arbeiten und Video-Installationen beschäftigt sich Gudrun Kemsa mit der Darstellung von Raum, Zeit und Bewegung. Ihr Blick gilt öffentlichen, meist urbanen Räumen wie Straßen und Plätzen, in denen sie den Wandel der Ereignisse aufzeichnet. Die weltweit entstehenden Aufnahmen zeigen den Einfluss der Zeit auf die Wahrnehmung und die Dynamisierung des statischen Bildraums. Zeit drückt sich in Bewegung aus, und die energetische Kraft des Lichts wird zum zentralen Motiv. Gudrun Kemsas Arbeiten schließen die Betrachter als Subjekte der Betrachtung ein und bewegen sie zu einer aktiven Form der Rezeption. Gudrun Kemsa gehört zu den aktuell bedeutendsten deutschen Foto- und Videokünstlern, sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. In den 80er Jahren studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2001 ist sie Professorin für "Bewegte Bilder und Fotografie" an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Ihr künstlerisches Werk wurde mit Stipendien und Auszeichnungen gewürdigt, u.a. erhielt sie 1996/97 das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Gudrun Kemsas Arbeiten werden international auf Ausstellungen, Messen und Festivals gezeigt und sind in vielen Sammlungen vertreten.

 

KATHARINA MAYER - Fotografie/ Serie 'Familia'

Seit dem Jahr 2000 wächst Katharina Mayers große Werkgruppe familia,  Familienportraits mit Menschen aus vielen Ländern und unterschiedlichen  gesellschaftlichen Zusammenhängen. Ob Künstler-, Flüchtlings-, Lehrer- oder  Unternehmerfamilie, jedes der unmittelbar im häuslichen Umfeld mit kleinen  szenischen Eingriffen entstehende Bild ist ein Einblick in eine persönliche  Biografie. Auch wenn jede Familie eine ganz eigene Lebensform repräsentiert,  werden durch das Familienportrait allgemeine Fragen gestellt, zu  Werthaltungen, religiöser Zugehörigkeit, Fragen nach Gemeinsamkeit,  Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Liebe und Toleranz. Zum Teil wird eine  über Generationen hinweg getragene Familiengeschichte sichtbar, manchmal ist  diese aber auch nur zu erahnen oder bewusst abgeschnitten.

  Ausgehend vom klassischen Familienportrait schafft sie außergewöhnliche  Fotografien, in denen sie das Thema Familie sowohl formal als auch  inhaltlich in unsere heutige Zeit transportiert. Dabei entwirft sie mit  großer Sensibilität dokumentarische Inszenierungen, die trotz Ihres  gestalteten Moments nie gezwungen wirken.

  Ein Großteil Ihrer Arbeiten entsteht als  Auftragsportraits. Die Familien erhalten so nicht nur ein eigenes künstlerisch gestaltetes Familienporträt als ganz persönliche Familienerinnerung – sie werden ebenfalls Teil des künstlerischen Projekts ‚familia‘.

 

 DAVID BURDENY - Fotografie/ Serie 'Metro'